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Forum - Warum funktioniert eine klassische Morgenroutine bei mir einfach nicht dauerhaft?

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Quasselkasper
(96 Posts bisher)
15.08.2026 07:27 (UTC)[zitieren]
Ich habe schon mehrfach versucht, meinen Tag mit einer festen Morgenroutine strukturierter zu beginnen, merke aber immer wieder, dass ich früh am Morgen kaum Energie dafür habe. Besonders frustrierend finde ich, dass viele erfolgreiche Routinen mit sehr frühem Aufstehen verbunden werden, obwohl ich mich abends oft deutlich konzentrierter und produktiver fühle. Deshalb frage ich mich inzwischen, ob ich mich überhaupt an solchen festen Vorbildern orientieren sollte oder meinen Tagesablauf stärker an meinen eigenen Rhythmus anpassen müsste.

Wie würdet ihr an meiner Stelle herausfinden, welche Routine wirklich zu meinem persönlichen Schlaf- und Energieverhalten passt?
Ducky
(97 Posts bisher)
15.08.2026 08:05 (UTC)[zitieren]
Einen interessanten Beitrag dazu habe ich bei Webwiki unter https://www.webwiki.ch/freizeit-lifestyle/warum-klassische-morgenroutinen-nicht-fur-jeden-funktionieren/ gefunden, wo erklärt wird, warum feste Frühaufsteher-Routinen nicht für jeden Chronotyp geeignet sind.

Für mich war besonders aufschlussreich, dass zwischen Früh-, Mittel- und Abendtypen unterschieden wird und sich deren natürliche Energiephasen deutlich voneinander unterscheiden können.
Wenn ich eher ein Abendtyp bin, müsste ich mich demnach nicht zwangsläufig an einer 5-Uhr-Routine orientieren, sondern könnte wichtige Aufgaben auf meine produktiveren Tageszeiten legen.

Sinnvoll finde ich den Vorschlag, zunächst einige Wochen lang Schlafzeiten und persönliche Energiephasen zu beobachten, bevor ich eine neue Routine festlege.
Dadurch könnte ich besser erkennen, wann ich tatsächlich konzentriert bin und welche Aufgaben sich morgens, nachmittags oder abends leichter erledigen lassen.

Außerdem würde ich meine Routine eher klein halten und nur wenige feste Gewohnheiten einbauen, statt direkt Sport, Meditation, Lesen und weitere Punkte gleichzeitig umzusetzen.
Hilfreich finde ich auch den Gedanken, zwischen einer Werktags- und Wochenendroutine zu unterscheiden, damit das Ganze nicht bei jeder Abweichung sofort zusammenbricht.

Ich würde deshalb zunächst meinen eigenen Rhythmus beobachten und anschließend eine einfache Routine entwickeln, die sich an meinen tatsächlichen Energiephasen orientiert statt an der Uhrzeit anderer Menschen.

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